Guten Abend!
nach der heutigen Klausur schmerzte doch einiges, irgendwie und überall.
Daher beschloss ich mich einen kleinen Artikel im Fachschaftsforum zu platzieren den ich im Nachhinein doch auch für Blogtauglich empfand
Anbei mein Geschreibsel und der Link zum Fachschaftsforum:
—-Anfang—-
Schützt das Klima!
Vorausgeschickt sei: wenn ich meine restlichen 2 Semester überblicke, habe ich alle Klausuren in dieser Form überstanden. Also geht mein Hilferuf ausschließlich an die nachfolgenden Generationen.
Nun zum eigentlichen.
Wie wir alle wissen befinden wir uns im wärmsten Winter aller Zeiten – und da wir alle brav an die uns vorgesetzten Klimaforscher glauben, fordere ich hiermit: Keine Programmierklausuren mehr auf Papier!
Sorgfältig wurde die Herkunft dieses aussterbenden Rohstoffs recherchiert, und es hat sich herausgestellt: Papier ist aus Baum! (http://de.wikipedia.org/wiki/Papier#Rohstoffe)
Wiederum musste ich feststellen, dass “Baum” zu der Gattung der Pflanzen zuzuordnen ist und die der Fotosynthese bemächtigt sind. (für Unwissende: unser Atemabfall wieder in gute Luft verwandeln)
Nun wird mir bestimmt niemand widersprechen wollen, wenn ich hier eine Behauptung aufstellen möchte: Programmierklausuren auf Papier schädigen die Umwelt!
Im Grunde kann man diesen umweltschädlichen Fakt (nehmen wir an dieser hat den wert 100) auch noch mit verschiedenen anderen Faktoren multiplizieren. Bisher konnte ich der praxisnahen Ausbildung an der h_da vollkommen zustimmen, der subjektive Studienaufbau stimmt, und subjektive 95% der Professoren sind auf dem aktuellen Stand und schaffen es sogar vollkommen interessenfremde Themen noch in irgendeiner Form interessant gut darzustellen.
Leider Gottes bleibt mir jeglicher Sinn und praxisbezogene Lerneffekt von Programmierklausuren auf Papier bisher verschlossen. Das Werkzeug für uns heißt IDE! Kein Arbeitgeber wird jemals fragen “Naa, junger Mann, kannst du auch schönen php/java Code auf Papier schreiben?”. Eine der Kernfragen wird sein, ob man in Umgang mit eclipse (seltener wohl inzwischen auch netbeans oder eclipse-pdt bzw aptana) auf dem Stand der Dinge ist.
Da wohl bisher die wenigsten Programmierklausuren auf Papier auch zeitlich angemessen waren, nehmen wir hier an, der Faktor beträgt 300.
Ausmultipliziert ergibt das einen Unnötigkeitsfaktor von 3000!
Daher die Frage: Wo liegt der Sinn darin, wertvolles Papier mit Code zu schänden, wenn darauf wertvolle Gedichte oder Bücher entstehen könnte?
Und wo liegt der Mehrwert für uns?
(wenn man den Faktor 10 für die angenehmere Korrektur für unsere Profs dazu nimmt, sind wir bei 30.000!)
In diesem Sinne,
danke an Wieczo fürs ausbügeln meiner (Komma-)Legasthenie
—-Ende—-
und in weiterem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei den Klausuren!
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